StreitBar: “Ewige Liebe”

Am 14.Februar, also am Valentinstag diesen Jahres, nahm die Chefin unserer Partnervermittlung, Ksenia Droben, an einer sehr interessanten Veranstaltung teil. Das Junges-Spiel-Theater in Ludwigshafen plant im Oktober eine Aufführung zu dem Epos „Gilgamesch“ aufzuführen. Um schon vorab Aufmerksamkeit auf das Stück zu lenken, starteten die Veranstalter ein Pilotprojekt namens „StreitBar“. Dazu werden zu verschiedenen Thematiken, die auch im Epos selbst vertreten sind, jeweils Pro- und Contra-Parteien eingeladen und diese sollen zu gewissen Fragenstellungen jeweils ihre Positionen darlegen.

Die erste „StreitBar“-Diskussion behandelte das Thema „Gibt es die  ewige Liebe noch?“ und dazu wurden Partnervermittler/Eheschließer und Scheidungsanwälte als zwei gegensätzliche Oppositionen eingeladen. Als Vertretung der Partnervermittler und für die Liebe war Frau Ksenia Droben auf der Bühne und ihr zur Seite stand eine Pfarrerin gegen zwei Scheidungsanwälte, die sich nicht für die ewige Liebe aussprachen. Die Moderatoren gaben den zwei Parteien irgendwelche Themen zur Diskussion und jeder durfte seine fachbezogene Meinung dazu äußern. In Publikum saßen rund 100 Zuschauer, die die Meinungen anhörten und jeweils einer Partei ihre Stimme gaben und somit auch eine Abstimmung stattfand. Unter den Diskussionsthemen zum Thema Liebe standen „Liebe ist ein Mythos“, „Liebe=Geld“, „Liebe=lebenslang“ und weitere. Die erste Rund ging ganz klar an die Scheidungsanwälte, die die Partnervermittlerin Ksenia Droben und die Pfarrerin zu 3:1 schlugen. Dies war ein enttäuschendes Ergebnis, denn sowohl Partnervermittlerin Ksenia Droben als auch die Pfarrerin waren sehr bemüht die Gefühlswelt von Liebenden den Zuschauern näher zu bringen, die Impulse und Wahrnehmungen. Die Scheidungsanwälte punkteten jedoch aufgrund ihrer professionellen Erfahrungen und realistischen Begebenheiten. Aber in der zweiten Runde wendete sich das Blatt und das Pro-Ewige-Liebe-Team, bestehend aus Frau Droben und der Pfarrerin, konnte punkten. Besonders bei der Beantwortung der Fragen aus dem Publikum konnten die Partnervermittlerin und die Pfarrerin durch ihre ehrlichen und offenen Antworten die Herzen fast aller Zuschauer gewinnen.

Ein interessanter Moment aus Sicht der Partnervermittlung war es, als Frau Ksenia Droben gefragt wurde, warum sie nur russische Frauen an deutsche Männer vermittelt und nicht auch umgekehrt russische Männer an deutsche Frauen. Frau Drobens Antwort lautete: „Die extrem eingefahrene Rollenverteilung zwischen Mann und Frau ist in den Köpfen der russischen Männer fest verankert und gehört zum Lebensbild. Außerdem fällt russischen Männern die Integration in ein fremdes Land und in eine fremde Kultur überaus schwer. Im Gegenzug dazu stehen die russischen Frauen, die stets bemüht sind sich in ein Land, die Kultur und die Gepflogenheiten einzuleben.“ Durch diese ehrlichen und überzeugenden Worte konnte Frau Ksenia Droben überzeugen. Und als dann die übliche Frage zum Geschäft der Partnervermittlungen kam, ob Liebe hier nicht als Ware verstanden wird, musste Frau Droben einfach aus ihrem umfangreichen Erfahrungsschatz berichten, diese Aussage widerlegen und konnte mit ihrer authentischen und aufgeschlossenen Art auch die Ungläubigen überzeugen. Frau Droben machte einfach klar, dass eine Partnervermittlung nicht mit dem Gefühl der Liebe handelt, denn dieses Gefühl ist heilig und lässt sich nicht verkaufen. Nein, viel mehr übernimmt eine Partnervermittlung wie ihre für russische Frauen z.B. die beratende und helfende Rolle. Partnervermittlungen sollten Ratschläge und Beratungen geben, dabei helfen Fehler zu vermeiden und aus problematischen Situationen Auswege suchen. Aber die Liebe als Ware zu verkaufen gehöre definitiv nicht zur Geschäftsidee von Frau Ksenia Drobens Partnervermittlung.

Im Endeffekt gewann doch das Pro-Ewige-Liebe-Team aus Frau Droben und der Pfarrerin und beweist nun doch, dass der Glaube an die Liebe noch existiert.

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