Ich möchte dich bei unserem Treffen streicheln und küssen…

Erotische Anspielungen bei der Korrespondenz

„Liebe Anna, ich möchte dich bei unserem Treffen streicheln, berühren, küssen, deine Nähe und deine Wärme spüren. Durch unsere Briefe, die voller Gefühle sind, bist du mir sehr nah gekommen…“

Manch einer wird diese Passage für harmlos halten und damit argumentieren, dass Erotik doch etwas ganz natürliches und selbstverständliches bei der Partnersuche ist, auch wenn diese durch eine Partnervermittlung geschieht. Ist es auch – aber nicht bei der Korrespondenz. Erotik und Sex gehören zu einem existenten Verhältnis und nicht zum flüchtigen Schriftwechsel, der häufig nicht Mal zu einem realen Treffen führen wird.

Die Herren, ganz versunken in der Vorfreude, vergessen dabei oft, dass sie die russischen Frauen in der Realität noch nie getroffen haben. Anhand der Bilder und paar Mails sind sie jedoch sicher, dass die Frauen auch in wirklichem Leben 100% ihren Vorstellungen und Träumen entsprechen werden. Ein reelles Date entpuppt sich manchmal als eine riesige Enttäuschung für den Herrn – da wird mit Sicherheit kein zweites Treffen stattfinden, geschweige die Sache mit der Erotik.

Ein weiterer Punkt ist, dass solch anreizende Anspielungen in Augen der Russinnen als ein deutliches Zeichen der Unseriosität, Oberflächigkeit und Ungestümheit sind. Es sieht so aus, als ob die Herren versuchen würden vorab deren Sex-Szenarien die Wirklichkeit werden zu lassen, ohne, dass sie die Dame in der Realität live betören müssten. Die Herren, die im Voraus versuchen ihre sexuellen Phantasien den russischen Frauen vorzustellen werden schnell als unerwünschte Vertreter des männlichen Geschlechtes abgestempelt und in die Wüste geschickt.

Deshalb unser Tipp an die Herren: machen Sie keine erotischen Anspielungen, wenn Sie mit Ihrer Auserwählten schreiben und sie noch nicht persönlich kennen. Den Damen ist es durchaus bewusst, was zu einer funktionierenden Beziehung gehört und was nicht. Es ist nicht notwendig vorweg zu versuchen sicherzugehen, dass die Dame dieselben sexuellen Vorstellungen hat, wie man selbst. In Russland sagt man dazu „man redet darüber nicht, man macht es einfach“!

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